Gesund abnehmen

Lesezeit: 7 Minuten

Abnehmtipps -Teil 1

Du wirst erfolgreich den Weg zur Traumfigur beschreiten, doch ohne einige Voraussetzungen geht es auch mit unserer Methode, mit den „Grundgesetzen“, nicht. Du solltest oder musst dich ein wenig vorbereiten, das notwendige „Werkzeug“, Deine „Ausrüstung“ zurechtlegen. Du kannst auch nicht in Stöckelschuhen auf das Matterhorn steigen oder mit einem Spielzeugbogen eine Zielscheibe in 50 Meter Entfernung treffen. Bei unserer Methode brauchst Du jedoch keine Spezialgeräte, nur das, was in einem normalen Haushalt ohnehin vorhanden ist.

 Das Wichtigste, das Du benötigst, sind Dein Kopf und Dein Herz. Ohne Bewusstsein dessen, was Du tun wirst, und ohne beherztes Voranschreiten, kannst Du Dein Ziel nicht erreichen.

Schau Dir dieses Video an und Du erhältst einige Infos, die Dir sicherlich auf Deinem Weg zum gesunden Abnehmen helfen (können).

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Die „Grundgesetze“ zeigen Dir einen besteigbaren Pfad zum Gipfel, ohne Wundermittel, ohne modischen Touch. Doch wenn Du diesen Weg gehen willst, wird der Gipfel – die Traumfigur –Dir dauerhaft gehören, ohne Jojo-Effekt, ohne ständiges Rauf und Runter. Erspare Dir die die Frustration, das Ziel bei aller Mühe, eines Tages nicht mehr erreichen zu können.

Diät adieu – Welcome Diät

Gesund abnehmen – wie soll das gehen?

Das Wesen des Abnehmens und das Schlank-Bleiben gelingt am besten durch eine Umstellung der Ernährung und der Lebenseinstellung. Zum gesund abnehmen braucht es nicht wirklich eine Diät, wenn man das Wort in seinem ursprünglichen Sinne versteht, wohl aber zur Erhaltung des reduzierten Gewichts. Das Wort Diät kommt aus dem Altgriechischen (Diaita) und heißt direkt übersetzt Lebensweise. Daraus abgeleitet wird die medizinische Wissenschaft der Diätik, deren Forschungs- und Lehrinhalte dem optimierten Verhalten gewidmet ist, ein gesundes Leben durch gesunde Ernährung zu führen. Als ihr Stammvater gilt der antike Arzt Hippokrates von der griechischen Ägäis Insel Kos, auf den noch heute die Ärzte der westlichen Welt ihren Eid ablegen. Mit Hippokrates, der von etwa 460 v. Ch. bis um 370 v. Ch. lebte, beginnt die Geschichte der Medizin als Wissenschaft und die Geschichte der Diät.

 Medizin und Diätik sind praktische Wissenschaften, die Vieles aus der Erfahrung integriert haben. Oft entstanden durch Beobachtung Erkenntnisse, die erst später naturwissenschaftlich erklärt werden konnten. Deshalb tummeln sich im Bereich von Diät und Gesundheit auch so viele Heilsverkünder mit der Behauptung, dass ihre Methode richtig – einzig richtig – sei, und die Wissenschaft das nur noch nicht erkannt habe. Diese Form der modernen Scharlatanerie verbreitet sich umso leichter, als sich Medizin, Psychologie, Soziologie und Philosophie unter dem Begriff „Gesundes Leben“ vereinen.

 Was Du in der Folge lesen wirst, beruht aber auf keinen Spekulationen, vordergründigen Erfolgs-“Beweisen“ und gut getarnten Geschäftemachereien. Das, was Du hier findest, ist im modernen Sinn teilweise schon seit dem 19. Jahrhundert in der Forschung bekannt, und vor allem ist es überprüfbar und reproduzierbar.

Reden wir also in Zukunft nicht mehr über Diät im traditionellen Sinn, sondern so wie es das englische „diet“ versteht, das so viel wie Ernährungsprinzip bedeutet und nur am Rande mit Gewichtsabnahme verbunden ist. Ein verbessertes Ernährungsprinzip ist aber die Basis und Ziel einer gesund machenden Gewichtsabnahme zugleich. Den „Grundgesetzen“ liegen fünf wesentliche und nachprüfbare Überzeugungen zugrunde:

 Gewichtsabnahme muss durch Reduzierung der als Nahrung aufgenommenen Energie erreicht werden – Der Bedarf an Essen ist individuell unterschiedlich und die Ernährung muss nach der Abnahme

  • diesem angepasst werden
  • Essen muss satt machen
  • Essen muss Spaß machen
  • Essen darf kein Ersatz für psychische Defizite sein.

Die „neue“ Lebensweise darf keine Einschränkung der Lebensqualität bedeuten.

Aprikosen enthalten Eisen

Die Grundgesetze

Die Beachtung der „Grundgesetze“, sind Voraussetzung für eine spürbare Gewichtsreduzierung und Aufrechterhaltung des reduzierten Gewichts. Bei dem Begriff Gewicht ist ausschließlich das überflüssige Gewicht in Form von Körperfett gemeint. Du kannst theoretisch – Männer würden sich auf Grund ihrer Physiologie wesentlich leichter tun – Körperfett soweit abbauen und Muskelmasse gleichzeitig so weit aufbauen, dass Du kein Gramm abnehmen musst  – wohlgemerkt theoretisch.

 Betrachtest Du die „Grundgesetze“ nicht wie die „10 Gebote“ vom Berg Sinai, aber nimm sie ernst, sehr ernst. Die Gesetzmäßigkeiten, die ihnen zugrunde liegen, sind Teil der Natur, der Schöpfung, und in unserem Erkenntnisrahmen nicht veränderbar. Einer Missachtung der Gesetze wird nicht gleich die Strafe Gottes oder der irdischen Gerichtsbarkeit folgen. Du selbst wirst dich „bestrafen“, denn in diesem Falle bist Du Polizei, Richter und Gefängniswärter in einer Person, und das Gefängnis ist nichts Geringeres als Dein eigener Körper.

Die Grundgesetze

1. Lerne Deinen Körper kennen.

2. Beobachte Deine Gewohnheiten

3. Überprüfe Deine Motivation

4. Vermeide Diätlügen

5. Misstraue sogenannten Heilsversprechungen

6. Setze Dir ein realistisches Ziel

7. Wähle Deinen Weg

8. Bringe Bewegung in Dein Leben

9. Entrümpele Küche und Keller

10. Vermeide und bekämpfe Frust und Stress

11. Esse nicht spontan, sondern nach einem passenden Ernährungsplan.

 

 Gesundes Abnehmen – die Nachsorge

12. Kontrolliere Deinen Erfolg

13. Freue Dich über Erfolge

14. Bleibe dran

In den folgenden Kapiteln wirst Du die Kommentierungen zu den einfach formulierten Grundgesetzen finden. Je nach Komplexität fallen diese natürlich unterschiedlich lang aus. Dies hat aber nichts mit ihrer Wichtigkeit zu schaffen, nur, dass sich manches leichter erschließt, selbst erläuternd ist, und manches eben leider nicht. Die Kommentierung muss auch manchmal etwas hin und her springen, wenn sich Inhaltsbereiche überschneiden; z. B. (Ideal-) Gewicht–Körperfett.

Bei Sachverhalten, die detailreich sind oder Berechnungen mit unhandlichen Formeln erfordern, wirst Du in den Kommentaren die Verweise auf den Anhang (Bonus-Material) finden. Bei den Angaben zur Wärme-Energiemenge haben wir uns auf den alten Standard „Kalorie“ beschränkt, der eigentlich Kilokalorie heißen müsste. Die internationale Definition für Wärmeenergie legte zwar Joule als Maßeinheit fest, aber die alte „Kalorie“ ist nicht aus den Köpfen zu vertreiben gewesen, und die EU musste sie weiter offiziell existieren lassen. In den USA stand sie nie zur Diskussion als Angabe bei der Nahrung. Als Umrechnungsfaktor ist von der Internationalen Union für Ernährungswissenschaften beschlossen worden, dass eine mittlere Kalorie einen Wert von 4,182 Joule hat. In der EU müssen beide Werte angegeben werden, üblicherweise als Kilokalorie (kcal) = „Kalorie“ und Kilojoule (kJ).

Lerne Deinen Körper kennen – Körper und Gewicht

 

Gesund abnehmen

Tipps zum Abnehmen – die persönlichen Voraussetzungen

Zielsetzung dieser Beitragsreihe ist eine deutliche und einfach zu praktizierende Gewichtsabnahme zu unterstützen. Verdeutlicht werden die Hintergründe, Verständnisprobleme, Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und Grenzen.

 Es ist möglich, innerhalb von 4 Wochen bis zu 10 Kilo abzunehmen, aber nicht mehr völlig ohne Risiko! Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du Dir Einiges von Anfang an bewusstmachst, dass Du Dir folgende grundsätzlichen Fragen stellst:

1) Willst Du, aus welchen Gründen auch immer, sehr schnell abnehmen, ohne zu bedenken, wie es nach dem Abnehmen weitergehen soll?

2) Willst Du, nach unseren Ratschlägen, die Schritte unternehmen, die Dir gesundes zügiges Abnehmen erlauben und den Erhalt Deiner Traumfigur sichern?

Wenn Du  JA zu Punkt 2 sagst, dann beginne mit dem ersten Schritt: Lerne Deinen Körper kennen!

Möchtest Du Deine Ernährung umstellen und Gewicht verlieren? Dann ist Low-Carb für Dich eine gute – mögliche – Lösung. In diesem Buch findest Du mehr als 120 Rezepte, die ein abwechslungsreiches Essen ermöglichen. Du erfährst, was zu beachten ist, welche Lebensmittel für Dich gut sind und wie Du innerhalb von 28 Tagen Deine Ernährung umstellst und effizient abnimmst und gleichzeitig Dich gesund und vital erlebst. Hier geht es zu meiner Empfehlung für Dich:

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Gesund abnehmen

Wie steht es um Deine Gesundheit?

Du willst abnehmen und dabei Deine Gesundheit nicht gefährden? Dann lasse Diche sich zuerst auf Herz und Nieren durchchecken, dann mache Deinen persönlichen, medizinischen TÜV. Die Rücksprache mit einem Arzt ist immer eine gute Idee, wenn es darum geht, Entscheidungen über Diäten zu treffen, vor allem, wenn es mit dem Gewichtsverlust zügig gehen soll. Dein Arzt kann Dir eine Orientierungshilfe bieten, welche Schritte Du gehen darfst und vor allem welche nicht. Denn die Vorschläge in den weiteren Kapiteln und Kapitelabschnitten werden Dir zeigen, dass es nicht nur einen Pfad zum Gipfel gibt. Du wirst mehrere Wegweiser finden, die Dir helfen, den richtigen Schwierigkeitsgrad zu wählen. Du brauchst also keine Angst haben, der Arzt könnte etwas herausfinden, das Deine Pläne durchkreuzen würde.

Stelle Dir begleitend zum Gesundheitscheck, der so oder so nicht schaden kann, folgende elementare Frage:

Wovon träumst Du? Wie sieht Deine Traumfigur aus?

Stellst Du dich morgens nach dem Duschen vor einen Spiegel und schaust Dich genau an? Entdeckst Du dann, dass Du gerne an manchen Stellen weniger Fett, dafür deutlich mehr an Muskelmasse hättest. Wenn Du darauf JA antwortest, ist es an der Zeit, das Richtige dafür zu tun. Das ist noch nicht einmals schwer. Es bedarf Deines Willen und der Motivation etwas zu tun. Sei es Fitnesstraining, Sport und ein entsprechender Ernährungsplan zum Abnehmen und Muskelaufbau.

 

Wie kann ich richtig abnehmen?

Willst Du einfach „nur“ einen gesunden Körper, in dem Du Dich wohlfühlst? Willst Du sportlicher werden als Ziel und nicht als Zweck und fühlst Dich durch Dein Übergewicht beeinträchtigt, behindert?

Entspricht ein „normaler“ Körper DeinerTraumfigur oder willst Du mehr Ausstrahlung durch einen schöneren Körper erzielen? Willst Du einer prominenten Gestalt der Öffentlichkeit, des Show Business oder des internationalen Films nacheifern? Willst Du einen athletischen Körper bekommen, an dem es kein überflüssiges Gramm Fett, sondern nur Muskeln gibt?

 

Der Körper und der Schönheitsbegriff

Dies sei eine kleine Warnung. Äußere Schönheit gehorcht wechselnden Moden. Schönheitsideale unterliegen keinem universellen Gesetz sondern bestenfalls sozialen Zwängen. Schön ist, was eine Gesellschaft, eine Kultur durch zentrale Vorbilder und allgemeinen Konsens als schön empfindet. Kurz skizziert sah die Geschichte der körperlichen „Schönheit“ in den letzten Jahrhunderten so aus: das die Traumfigur repräsentierte, während Männer stattlich zu erscheinen hatten, wie man es euphemistisch umschrieb. Dazwischen lag das sogenannte viktorianische Zeitalter, in dem das matronenhafte Erscheinungsbild der englischen Königin ebenso positiv empfunden wurde, wie das Aussehen der Kaiserin Maria Theresia im Jahrhundert davor.

Nach den Hungerjahren der ersten modernen Weltwirtschaftskrise, nach der „Great Depression“ in den USA und der großen Arbeitslosigkeit in Deutschland und den sehr mageren Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hierzulande, waren weibliche Formen wieder gefragt. Während des Wirtschaftswunders hatten internationale Stars wie Marilyn Monroe und Anita Eckberg jene üppigen Traumfiguren, die alles andere als schlank bezeichnet werden konnten. Jetzt würde man sagen, dass diese „Sexbomben“ leicht übergewichtig waren.

Heute ahmen junge Frauen das Ideal des wandelnden Hungerhakens nach und setzen deshalb für den Rest ihres Lebens ihre Gesundheit aufs Spiel. Für sie ist die Traumfigur eigentlich eine Nicht-Figur. Hier ist das Ideal plötzlich ein faktisch schon gefährliches Untergewicht. Dabei zeigen international gefragte Modelle bereits wieder etwas von der „bella figura“, der schönen, leicht gerundeten Form des weiblichen Körpers. Allgemein herrscht in unserer westlichen Überflussgesellschaft aber immer nach einem gewissen Schlankheitswahn neben dem verbreiteten Jugendwahn, bis in die Chefetagen der Politik und Wirtschaft. Doch es ist Deine persönliche Entscheidung, was Du unter einer Traumfigur verstehst, welche Vorbilder Du hast. Deine Traumfigur sollte aber durch einen gesunden Körper geprägt sein, und der Weg dorthin darf Deine Gesundheit nicht gefährden.

Doch was ist überhaupt gesund bezüglich des Körpers, des Körpergewichts? Ohne diesen Rahmen zu kennen, der unabhängig von Zeitgeschmack und Mode definiert werden kann, würde DeineTraumfigur durch einen zu hohen Preis bezahlt werden.

Dies war der Teil 1. Im 2. Teilwie kann ich abnehmenerfährst Du wie Übergewicht entsteht, wie viel Körperfett gesund ist, welche Nahrung und Lebensmittel ein Mensch benötigt uvm.

 

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